Freitag, 5. Mai 2017

:: žitný ostrov // csallóköz #02



Und während ich so sitze, ich lese nicht, ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich versuche nur zu schauen, und bekomme etwas Angst vor dem Nichtstun, dem Einfach-nur-hier-Sein, überlege ich, warum ich solche Orte mag. Und was das überhaupt heißt, das Wort 'solche', und warum ich scheinbar zwanghaft immer wieder nach diesen Solche-Orten suche, sie auch finde.



Mittwoch, 3. Mai 2017

:: žitný ostrov // csallóköz #01




There once was a girl with wings, and she wanted to fly far, far away. Then her wings broke. And they couldn't be fixed. Because God only gives wings once in a lifetime.

                                                        



                                                                  (taken from an old slavic tale)






Donnerstag, 29. September 2016

:: București























»Vielleicht müssen Orte immer wieder aufgesucht werden, damit sie nicht verloren gehen, damit man selbst Teil der Veränderungen sein kann.«


[der gesamte Text bei Logbuch-Suhrkamp >>>]




Donnerstag, 12. Mai 2016

:: Tampakika, oder ein später Brief



























»Ich würde dir schreiben, dass meine und die Hände von M. vom Zucker im Tee kleben. Der Tisch vor uns klebt, und ich habe Kopfschmerzen, weil ich das Gefühl habe, nicht weiter zu wissen. Und ich weiß nicht, wie oft ich mich heute Nacht schon mit den Mitarbeitern von UNHCR streiten musste, sie angeschrien habe wegen Menschen, die ins Krankenhaus und nicht in diese Halle gehören. Und wie oft die Worte Zuständigkeit und Polizei und nicht möglich und Registrierung und illegal fielen.«

[der gesamte Text bei Logbuch-Suhrkamp >>>]



Montag, 9. Mai 2016

:: neulich ...

... wurde ich gefragt,
ob es einen gegenwärtigen literarischen underground gibt - hier der versuch einer annäherung auf goethe.de

Mittwoch, 30. März 2016

:: out now ...


Eine junge Generation von Autorinnen und Autoren stellt sich die Frage, was Heimat, Fremde und Identität bedeuten. Sie blicken auf die eigenen Wurzeln – Iran, Indien, Sri Lanka, Westjordanland, Bosnien, Ost- oder Westdeutschland – und die ihrer Eltern. Sie ergründen die Ängste der aus ihren Ländern Geflüchteten und die der sorgenvollen Bürger. Sie klagen an und versuchen zu verstehen, sind wütend und mitfühlend, sind ratlos und fordern zum Umdenken auf. Wie wir leben wollen versammelt herausragende Stimmen junger deutscher Gegenwartsliteratur.
In literarischen und essayistischen Originalbeiträgen zeichnen die Autorinnen und Autoren voll Sehnsucht, Wut und Engagement ein Bild unserer Gesellschaft, wie es aktueller nicht sein könnte.

Mit Texten von Shida Bazyar, Kristine Bilkau, Bov Bjerg, Nora Bossong, Jan Brandt, Micul Dejun, Ulrike Draesner, Roman Ehrlich, Lucy Fricke, Mirna Funk, Heike Geißler, Lara Hampe, Franziska Hauser, Heinz Helle, Svenja Leiber, Édouard Louis/Geoffroy de Lagasnerie und Hinrich Schmidt-Henkel, Inger-Maria Mahlke, Matthias Nawrat, Markus Orths, Maruan Paschen, Philipp Rusch, Saša Stanišic, Stephan Thome, Senthuran Varatharajah, Julia Weber sowie Matthias Jügler (Hg.).










Donnerstag, 17. März 2016

:: vom östlichen rande ...



"bucur esti - du bist fröhlich! wer verdammt nochmal gab der stadt diesen namen?"


 ein portrait von michael schweßinger